Am Horizont der Sonne

von

Viele Gerüchte ranken sich um die verlassene Stadt Achet-Aton, in der die Geister von verlorenen Seelen hausen sollen. Der junge Prinz Tut spürt das Geheimnisvolle, das diese Stadt umrankt und in der sich die Geschichte seiner Vorfahren abgespielt hat. Er überredet seine Mutter, die Pharaonin Maat-Ka-Re und seinen Vater Amenophis, mit ihm, seiner Schwester Merit und seinem besten Freund Month in die Stadt zu reisen und mehr von ihr zu erfahren. Auf einer Erkundungstour durch Achet-Aton machen sie eine grausige Entdeckung. In dem Palast Maru-Aton finden sie auf einem Bett zwei Leichen – eng miteinander umschlungen. Tut ist sofort klar, dass es sich bei den beiden nur um Nofretete und ihren Geliebten Thutmosis handeln kann. Doch welche Geschichte verbirgt sich hinter den beiden Liebenden und dieser verlassenen Stadt? Am Abend erzählt Maat-Ka-Re alles von ihrer Familie. Über Nofretete und ihre Kinder, die so viel Leid durch den wahnsinnigen Echnaton ertragen mussten. Und über Tut-Ench-Amun, der als Kind mit seiner Schwester Anchesenamun den Thron bestieg und einen falschen Weg verfolgte, bis ein Orakel und ein hinterhältiges Attentat sein Leben veränderte…

Ihr merkt sicher schon am Inhalt, dass sich das Buch nicht unbedingt an die historischen Tatsachen festhält. Es ist viel mehr ein Märchen, in dem eben das berühmte Körnchen Wahrheit steckt. Und doch ist der Roman so realistisch geschrieben, dass selbst mir, die nicht mal umsonst in einen Liebesfilm reingehen würde, an manchen Stellen Tränen in den Augen standen. Dennoch rutschen einige Stellen leider auch mal ins Kitschige ab. Aber im Großen und Ganzen habe ich das Lesen der Geschichte, die sich so erfrischend von den meisten anderen Ägypten-Romanen abhebt, sehr genossen.

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