Die Heilerin von Alexandria

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Ägypten um 106 n. Chr. – zur Zeit der Römerherrschaft. Thalia, die Tochter eines Gelehrten aus Kleinasien, wird als Sklavin nach Alexandria verschleppt, wo sie von dem Arzt Leptinos aufgekauft wird, der sie in die Lehre nimmt. Die ehrgeizige Thalia versucht durch Schriften, ihr Wissen als Hebamme und Ärztin zu vertiefen, aber ihr strenger Lehrmeister und die Vorurteile machen ihr das Leben schwer. Die Rache von zwei Phöniziern an einem hohen römischen Beamten verwickelt sie in ein Netz von Intrigen, denn sie war es, die unbewusst sein Todesurteil unterschrieben hat…

Obwohl es mir teilweise schwer fiel, mich von der Geschichte zu lösen, fehlt mir doch der gewissen Charme bei diesem Buch. Für meinen Geschmack hätte die Geschichte ruhig ein wenig mehr Romantik vertragen können und so fand ich es letztendlich schade, dass sich Leptinos immer mehr als Ekel herausstellte. Auch das Ende fand ich überhaupt nicht gelungen, ohne hier zu viel verraten zu wollen. Das Buch hat mit Sicherheit auch seine starken Seiten, wie z.B. die Beschreibungen der ärztlichen Heilkünste, aber letztendlich fehlt doch das gewisse Etwas, weshalb ich den Roman nur bedingt empfehlen möchte.

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