Die Söhne des Nils

von

Der Pharao ist tot. Ermordet und vertuscht vom ehrgeizigen Günstling Naja. Mitten im Krieg gegen die Hyksos, die immer noch in Unterägypten herrschen. Taita, ein alter aber mächtiger Magier, Gelehrter und Heiler ahnt, dass Naja, in dessen Adern hyksisches und ägyptisches Blut fließt, von einem Großreich unter seiner Krone träumt. In seinem Weg steht nur der Kronprinz Nefer. Am Hofe des hyksischen Königs Apepi verliebt sich Nefer in die Prinzessin Mintaka. Als Apepi Nefer seine Tochter zu Frau geben will, um das neu angelegte Bündnis zwischen den beiden Mächten zu festigen, entwickeln Naja und dessen brutaler Bruder Trok einen teuflischen Plan, der ihnen die Herrschaft über ganz Ägypten sichert. Nun liegt es an Nefer und Taita, die Krone Ägyptens zurückzuerobern und die von Trok verschleppte Mintaka aus seiner Gewalt zu befreien. Aber wie soll es zwei einzelnen Menschen gelingen, gegen ganz Ägypten anzukämpfen?

Zugegeben. „Die Söhne des Nils“ ist kein Geniestreich wie Wilbur Smiths erstes Buch „Das Grabmal des Pharao“ (von dem übrigens laut Verlag erst mal keine Neuauflage geplant ist). Das Ende ist voraussehbar und es gibt leider ein paar unlogische Stellen. Dennoch findet der Leser hier prächtige Unterhaltung bei der völlig fiktiven, aber sehr reizvollen Geschichte. Temporeich und nie langweilig hat mich das Buch bis zum Ende in seinem Bann geschlagen.

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