So sahen die Ägypter aus

Wer schön sein will muss leiden - Schönheit um jeden Preis

Viele Mittel für ein gepflegtes Äußeres

Die Ägypter waren sehr eitel und daher gab es auch allerlei Schönheitsrezepturen gegen das Altern. Ein Rezept, das auf dem medizinischen Papyrus Ebers gefunden wurde, empfahl als Gesichtsmaske gegen Falten Weihrauch, Wachs, Zyperngras und frisches Olivenöl, das man in frische Milch geben und damit sechs Tage lang das Gesicht eincremen sollte. Insbesondere Olivenöl kennen wir noch in unserer heutigen Zeit als Bestandteil sehr reichhaltiger Feuchtigkeitscremes.

Eine gekochte Maus als Mittel gegen graue Haare

Auch gegen graue Haare kannten die Ärzte ein Mittel, obwohl die Wirksamkeit angezweifelt werden darf: die Plazenta einer Katze oder eine in Öl gekochte Maus. Ähnlich widerlich ist die Mischung, die man einem Kahlköpfigen auf die Glatze schmieren sollte, damit die Haare wieder sprießen: Fett vom Löwen, Krokodil, Flusspferd, der Katze, Schlange und Ziege.

Kein Mann mit wilder Brustbehaarung

Eher schmerzhaft war die Prozedur, mit der die alten Ägypter ihre Haare entfernten. Die Ägypter liebten es glatt und ohne ein einziges störendes Härchen am Körper. Ein Mann mit wilder Brustbehaarung war damals undenkbar! Die Damen bevorzugten eine Enthaarungscreme aus Zucker, Zitronensäure, Sonnenblumenöl und Wasser. Die Mischung wurde überall auf die Haut gelegt und wenn die Masse getrocknet war, zog man sie schnell ab und die Haare blieben in der klebrigen Masse hängen. Männer griffen zur Pinzette oder zu Rasierklingen aus Bronze. Praktischerweise wurden dabei nicht nur Haare, sondern auch Läuse und anderes lästiges kleines Ungeziefer, das sich gerne in den Haaren einnistet, entfernt.