Die siebente Papyrusrolle

Nach den Romanen von Wilbur Smith ("Das Grabmal des Pharao" und "Die Schwingen des Horus")

Beim Öffnen des mutmaßlichen Grabmals von Pharao Mamosis entdecken der Ägyptologe Duraid al Simma, dessen Frau Royan und Duraids Freund Nick ein Gefäß mit sieben Papyrusrollen. Sie beinhalten die Aufzeichnungen des Sklaven und Grabmalerbauers Taita. Leider ist die siebte Rolle zerfallen, und nun müssen die Forscher in mühsamer Kleinarbeit Taitas Vermächtnis rekonstruieren. Doch auch Multimillionär Schiller ist hinter den Aufzeichnungen her und schreckt nicht vor bösen Taten zurück...
Der Film spielt größtenteils in der Gegenwart, zeigt aber auch in Rückblenden Taitas Leben.
 

Originaltitel: /
Premiere: 1999
Länge: 3-Teiler
Darsteller: Roy Scheider, Jeff Fahey

 

Bewertung von selket.de

Ich frage mich, warum das Filmteam nicht den Mut hatte, nur die Geschichte Taitas in dem wirklich tollen Buch "Das Grabmal des Pharao" zu verfilmen. Aber stattdessen wurde größtenteils der Nachfolgeroman und Flop "Die Schwingen des Horus" für den Film benutzt. Genug Stoff hätte der erste Teil auf jeden Fall geboten. Aber stattdessen haben die Drehbuchautoren den Film zu einem 3-Teiler aufgedunsen, bei dem die Geschichte Taitas in Action, Morde, Fantasy und völlig unlogische Handlungsstränge fast untergeht. Besonders der Schluss besticht durch einen Übermaß an Kitsch und veranlasst unwillkürlich zum Augenrollen. Einziges Highlight sind wirklich die Rückblenden, die aber im Laufe der drei Teile immer weniger werden. Fazit: Ein netter Spaß für Leute, die das Gehirn ausschalten können.

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