Das Land Kemet

Kemet – So nannten die alten Ägypter ihr Land und es bedeutet so viel wie „das Schwarze“. Sie benannten es nach dem fruchtbaren Schlamm, der jedes Jahr durch die Nilüberschwemmung über die Ufer trat. Im Gegensatz dazu stand die rote Erde – deshret – der umliegenden Wüste, die den größten Teil Ägyptens ausmachte. Doch das Land Kemet bestand nicht immer nur zu 97% aus Wüste. Vor vielen Tausend Jahren gab es dort, wo jetzt karge vertrocknete Landschaft das Leben bestimmt, eine blühende Vegetation. Es herrschte hohe Luftfeuchtigkeit und reiche Regenfälle machten das Land fruchtbar. Erst ca. 25 000 – 10 000 v. Chr. änderte sich das Klima dramatisch. Lang anhaltende Dürreperioden ließen den Menschen keine Nahrung mehr zum Überleben. Und so zogen sie an die fruchtbaren Ufer des Nils und wurden sesshaft, betrieben Ackerbau und Viehzucht. Die ersten Siedlungsspuren fanden Archäologen im Nildelta (im Norden Ägyptens) und sie stammen aus dem 6. Jahrtausend v. Chr.

Das Land und seine Bewohner

Menschen, Tiere im Grab des Menna

Woher kommt der Name Ägypten eigentlich? Und wie haben die alten Ägypter ihr Heimatland genannt, und wie viele Menschen lebten zur Zeit der Pharaonen im Lande Kemet? Die Antwort auf diese Fragen und Informationen über die Geografie des Landes findet ihr in diesem Thema. Weiterlesen

Der Nil

Nillandschaft

Lebensader, Verkehrsader, religiöser Mittelpunkt. Ohne den Fluss hätte es das Land Kemet nicht gegeben. Nur an seinen Ufern (und ein paar Oasen) war Leben möglich. Heute kontrolliert der Assuan-Staudamm seine Fluten, früher dagegen waren die Menschen abhängig von den Launen des Nils. Weiterlesen