So wohnten die alten Ägypter

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Von altägyptischen Städten ist heute kaum mehr etwas zu sehen. Auf den Überresten stehen die Häuser der heutigen Bevölkerung und falls nicht, ließ die feuchte Umgebung am Nil die Häuser aus Lehmziegeln verrotten. Außerdem verlagerte sich der Nil im Laufe der Jahrtausende immer weiter nach Osten und vernichtete so viele Städte in Mittelägypten. Des Weiteren wurden viele Lehmziegelreste von den Bauern einfach als Dünger, dem so genannten “Sebbach”, verwendet. Doch die Grundmauern einiger Städte haben die Jahrtausende überdauert, so dass wir dank ihnen den Aufbau und das Leben in einer altägyptischen Stadt nachvollziehen können.

Woher wissen wir, wie die alten Ägypter wohnten?

Dies verdanken wir u.a. drei Siedlungen, mit deren Hilfe die Archäologen die Wohnkultur der alten Ägypter rekonstruieren konnten:

Achet-aton

Achet-aton (das heutige Amarna) erstreckte sich 13 Kilometer von Norden nach Süden und war die Hauptstadt Echnatons. Gegen Ende seiner Herrschaft verließen die Bürger Hals über Kopf die Stadt und zogen wieder zurück nach Theben. Die Stadt hat also eine vergleichsweise kurze Geschichte. Und sie blieb auch in den folgenden Jahrtausenden verlassen und wurde nie überbaut. Daher eignen sich die Grundmauern der Gebäude hervorragend, um den Wohnstil der Menschen aus dem Neuen Reich zu rekonstruieren.

Kahun

Die Stadt Kahun hat indes eine viel längere Geschichte. Bereits im Mittleren Reich (ca. 1976-1795 v.Chr.) war Kahun eine Beamtensiedlung für Arbeiter und Verwalter des Pyramidenkomplexes. Bis zu 2000 Menschen vollzogen etwa 150 Jahre den Totenkult für Pharao Sesostris II., weshalb die Stadt im Altägyptischen wohl Hotepsesostris (“Sesostris ist zufrieden”) hieß. Aus Dankbarkeit waren die Bürger von jeglichen Abgaben für den regierenden König befreit. Im Mittleren Reich wurde Kahun zu einer eigenständigen Stadt mit eigenem Bürgermeister. Ca. 3000 Einwohner hatte die Siedlung zu dieser Zeit.

Die Arbeitersiedlung Deir el Medina

Blick auf die Arbeitersiedlung Deir el Medinah, von der heute nur noch die Grundmauern stehen.

Eine der berühmtesten Siedlungen ist wohl Deir el-Medina, der “Ort der Wahrheit”, wie ihn die Ägypter nannten. In ihr lebten Arbeiter, die im nahe gelegenen Tal der Könige beschäftigt waren. Sie war ca. 130 x 50 m groß und wurde von einer Stadtmauer mit zwei Toren umschlossen. Im Durchschnitt lebten in dieser Siedlung 30 bis 40 Handwerker, Steinmetze, Bildhauer, Graveure und Maler mit ihren Frauen und Kindern. Die Siedlung besaß ein eigenes Gericht, einen eigenen Tempel, sowie eine eigene Nekropole. Gegründet wurde Deir el Medina Anfang der 19. Dynastie von Amenophis I. und sie “überlebte” bis Ende der 20. Dynastie.

Die Entwicklung der Städte

Ausgrabungen legten zu Tage, dass es schon in früher Zeit komplexe Gemeinden gab. Die erste bekannte Siedlung war in Merimde Beni Salama, etwa 25 km nordwestlich von Kairo. Sie war 181 000 qm groß und hatte ca. 16 000 Einwohner. Die frühen Häuser waren Windbrecher und Pfahlhütten, später wurden sie aus Lehmziegeln erbaut. Die ältesten Siedlungen fand man im Nildelta, die ersten Städte mit Umwallungen in Oberägypten. Siedlungen wurden von sesshaft werdenden Nomaden gegründet, die anstatt zu jagen und zu sammeln, Ackerbau und Viehzucht betrieben.

Die Lage der Städte richtete sich nach den Überschwemmungen des Nils, denn kein vernünftiger Mensch würde sein Haus dorthin bauen, wo die Überschwemmung das Land erreichen könnte. Daher errichteten die Ägypter ihre Häuser auf Anhöhen, die mindestens einen halben Meter über dem normalen Hochwasserstand lagen.

Am Hieroglyphenzeichen für Stadt kann man erkennen, wie die alten Ägypter ihre Städte planten. Zwei Hauptstraßen teilten das Stadtgebiet in vier Teile. Dieses Grundprinzip lässt sich grob in einigen Orten erkennen, von denen man noch einen ungefähren Stadtplan zeichnen kann. Ansonsten gab es keine städtebaulichen Pläne und so baute ein Ägypter sein Häuschen eben dorthin, wo es gerade passte.

Die Ägypter benutzten in späteren ägyptischen Texten drei verschiedene Namen für ihre Städte. Whyt stand für Dorf, Dmi verwendete man für “Stadt” und niwt für Großstadt. Im Alten und Mittleren Reich bezeichnete man wahrscheinlich gewöhnliche Städte als niwt, während hwt ein “Zentrum königlicher Macht” war. Dmi schien einfach für einen Schrein oder eine Kultstätte verwendet worden zu sein

Eine typische altägyptische Stadt…

Eine typische altägyptische Stadt bestand aus einem Gewirr aus Straßen, engen Durchgängen und Sackgassen. Häuser wurden dorthin gebaut, wo noch Platz war. Ganze 182 Häuser aus allen möglichen Schichten drängelten sich nach einer “Ortsliste von Theben-West” aus dem Neuen Reich zwischen den Tempeln Sethos I. und Ramses III. (ca. 2 1/2 km, unterbrochen von weiteren Tempeln). Erbaut wurden die Wohnstätten aus kurzlebigen Lehmziegeln. Daher hatten die Häuser eine Lebenszeit von höchstens 30 – 40 Jahren. Auf Überresten von alten Häusern wurden einfach neue errichtet, weshalb manche etwas höher lagen als andere.

In Städten muss regsame Betriebsamkeit geherrscht haben. Etliche Menschen wie Händler, Barbiere, Bäcker und Wäscher tummelten sich in den Straßen. Diebe und Betrunkene trieben ihr Unwesen in den Gassen. Schänken, und was wir heute als Rotlichtbezirke bezeichnen, gehörten ebenfalls zum Stadtbild.

Die Häuser der alten Ägypter

Die Wohnhäuser der Ägypter waren einfach und zweckmäßig gebaut. Sie hatten eine rechteckige Form, waren weiß bemalt, um die sengende Sonne zu reflektieren, und meistens nicht mehr als zwei Stockwerke hoch. Die Mauern bestanden aus getrocknetem Nilschlamm, angereichert mit geschnittenem Stroh, der in Formen gegossen und anschließend in der Sonne getrocknet wurde. Hölzer, zumeist aus den heimischen Dattelpalmen, dienten als Dachbalken. Diese trugen Matten aus Schilfrohr, auf denen der Estrich aus Lehm aufgetragen wurde. Ebenfalls aus Lehm-Estrich bestand der Boden. Eine andere Variante als Bodenbelag waren Lehmziegel. Das fertig gestellte Mauerwerk wurde vom Hausherrn ebenfalls mit einer Lehmschicht verputzt.

Aus Stein erbauten die Ägypter nur Anlagen, welche die Ewigkeit überdauern sollten, wie Tempel und Gräber. In den Privathäusern bestanden hauptsächlich Säulen, die eine stützende Wirkung für das Dach haben sollten, aus diesem robusten Material.

Vorkehrungen gegen das heiße ägyptische Klima

Der Wohnbereich, in dem sich das Leben der Familie größtenteils abspielte, lag idealerweise umringt von weiteren Räumen in der Mitte des Hauses, damit die Hitze nicht durch die Außenmauer in den Raum kroch. Zudem waren die Fenster aller Zimmer sehr klein und weit oben im Raum angebracht, um sich vor der heißen Sonne und neugierigen Blicken zu schützen. Die kleinen Fenster, die oft noch mit einem Steingitter versehen waren, hielten zwar die gröbste Hitze fern, beleuchteten die Räume aber nur mit dämmrigem Licht. Daher war es überall im Haus recht dunkel. Heiß muss es in den Häusern dennoch gewesen sein, vor allem der Boden muss sich im Laufe des Tages stark erhitzt haben. Daher standen in den Wohnhallen der Oberschicht-Häuser Kalksteinablagen für Wasserkrüge, mit dessen kühlem Inhalt der aufgeheizte Boden bespritzt werden konnte. Lüftungslöcher sollten den kühlen Nordwind einfangen, der als göttlicher Atem Atums galt. In manchen Häusern gab es trichterförmige Öffnungen, die den Luftstrom ins Gebäudeinnere weiterleiteten.

Größe und Struktur der Häuser

In den meisten Häusern der verschiedenen Bevölkerungsschichten gab es einen Eingangsbereich, einen Wohnbereich und eine Küche. In Deir el-Medina waren die größten Häuser 27 Meter lang und 6 Meter breit, die kleinsten 13 Meter lang und 4 Meter breit. In Achet-Aton bestanden die kleinsten Häuser für die Ärmsten der Armen gerade einmal aus einer Grundfläche von 23 qm und waren in drei Räume unterteilt, die für eine gesamte Familie, ihre Vorräte und ihr bescheidenes Hab und Gut ausreichen mussten. Die meisten Häuser in Achet-Aton hatten 5-6 Wohnräume und waren 47 qm groß. Die Reichen dort lebten in durchschnittlich 18 Zimmern, mit mehreren Vorräumen, einem Empfangsraum, in dem der Hausherr seine Gäste empfing, mehreren Wohnräumen, einem Schlafraum, einem Ankleidungszimmer, einem Bad, einer Toilette, einer Kleiderkammer und weiteren Nebenräumen. An die Villa grenzten Getreidesilos, Wirtschafts- und Vorratsräume, Backstuben- und öfen und Nebenhäuser für die Bediensteten. Eine Ziegelmauer, die um das Grundstück herum gezogen war, schützte vor Dieben und neugierigen Blicken.

Schöner Wohnen

Bemalungen an Wänden und Säulen ließen den Wohnbereich häuslicher erscheinen. Sowohl die Außenseite als auch die Räume der Häuser konnten mit weißer Farbe getüncht sein. Die Türen in Deir el Medina waren rot angestrichen. In den Häusern der Oberschicht in Amarna fanden sich an den Türen Inschriften mit Lobhudeleien an den Pharao sowie weitere Reliefs und Malereien mit Namen und Titel des Hausherrn.

Symmetrie war für die Oberschicht sehr wichtig. Die Säulen in den Hallen wurden immer in einer Achse angelegt. Private Wohnräume waren in der Regel quadratisch, die Empfangshallen in Amarna waren genau doppelt so breit wie lang. Wo eine Tür keinen funktionellen Zweck erfüllte, aber optisch hinpasste, ließen die Bewohner große Wandnischen, so genannte “Scheintüren” in ihre Wände meißeln. So konnte ein Zimmer auf einer Seite zwei “echte” Türen haben, und genau auf der gegenüberliegenden Seite eine “echte” und eine “Scheintür”.

Die Wände der Ober- und Mittelschicht waren farbenprächtig bemalt. Dekorationen, die ihre Vorbilder in der Natur hatten, wie Papyruspflanzen und Lotusblumen, vielleicht auch Darstellungen von Tieren oder einfach nur hübsche Muster schmückten die Wände. Wandborden mit floralen Mustern zierten den oberen Teil der Räume.

Möbel

Stuhl Pharao Tutanchamuns mit Löwenfüßen
© Robert Harding
Ägyptisches Museum Kairo
Neues Reich, 18. Dynastie

Stühle waren im Neuen Reich der Hit. Bei, für einen Beamten lächerlichen, 4-8 Deben das Stück konnte sich jeder Höhergestellte ein paar davon leisten. Die Varianten gingen von einem einfachen Schemel über einen Klappstuhl bis hin zu Sesseln. Je nach Vorliebe mit Rücken- oder Armlehne. Natürlich gehörten zu einem anständigen Haus auch Tische. Dabei gab es keine Festtafeln, sondern bei Feiern bekam jeder Gast seinen eigenen kleinen Tisch. Das Material der Tische und Stühle bestand entweder aus Holz oder aus stabilem Flechtwerk. Die Tischplatte konnte auch aus Ton oder – sehr edel – aus Kalzit-Alabaster angefertigt sein.

Die wohlhabenden Bürger schliefen in einem Bett, das auf einem erhöhten Podest stand. So wollten sie sich vor kriechenden Tieren, wie Skorpionen, schützen. Kleidung und andere Sachen, wie Schmuck, verstaute man in Kästen und Truhen aus Holz und Flechtwerk. In Amarna hatten einige Oberschicht-Häuser einen nur 1,50×1,50 m kleinen und nur 1,20 m niedrigen Keller unter dem Schlafraum, wo wahrscheinlich persönliche Gegenstände aufbewahrt wurden.

Die Armen hatten es nicht so luxuriös. Sie schliefen auf einfachen Matten und teilten sich ihre kleinen Behausungen mit Vieh und oft auch mit weiteren Personen.

Das Leben in den Häusern

In der Küche

Für die Versorgung ihrer Familienmitglieder war die “Herrin des Hauses”, die Ehefrau des Hausherren, zuständig. Die Küche lag in der Regel im hinteren Teil des Hauses, bei Villen, wo sich die Dienerschaft um ein reichhaltiges Essen kümmerte, auch in den Nebengebäuden. In der Ecke befanden sich ein Mahlstein, auf dem Mehl und Schrot hergestellt wurde, sowie ein kleiner Ofen zum Brotbacken und eine gemauerte Feuerstelle zum Grillen und Kochen. Da das Essen auf offenem Feuer gekocht wurde, hatte die Küche kein festes Dach. In sehr kleinen Häusern, kochten die Frauen draußen. Die Vorräte wurden in großen und kleinen Tongefäße gelagert, die zudem beschriftet waren. Verderblichere Lebensmittel befanden sich in kleinen Vorratskellern, die von der Küche aus über eine Treppe erreichbar waren.

Im Wohnraum

Im Wohnraum spielte sich das tägliche Leben einer durchschnittlichen altägyptischen Familie ab. Hier zog man sich vor der heißen Mittagshitze zurück, traf sich zum Essen und Spielen. Hier beteten sie zu ihren Göttern, deren Statuetten in Kultnischen oder kleinen Schreinen standen und hier schliefen die Familienmitglieder der Unterschicht des Nachts auf ihren Matten. Ein Feuerbecken im Wohnraum sorgte in manchen Häusern für Wärme in den kühlen Nächten des Winters.

Auf dem Dach

Bestenfalls besaß ein Haus auch eine Treppe, die nach oben aufs Dach führte. Dort trafen sich die Familienmitglieder in heißen Sommernächten auf einen Plausch oder einfach nur zum Schlafen.

Im Bad

Reiche Bürger genossen die Vorzüge eines Badezimmers, obwohl es kein fließendes Wasser gab. In ihrem Bad gab es einen mit einer halbhohen Wand abgetrennten Bereich, wo sie sich in ein rechteckiges Becken stellen und mit Krügen voll Wasser übergießen konnten. Das verbrauchte Wasser lief in ein Becken, teilweise konnte es auch durch ein Loch in der Badezimmerwand in ein Außenbecken abfließen. Das aufgesammelte Schmutzwasser musste von den Dienern hinterher abgeschöpft werden und wurde vielleicht hinterher noch fürs Blumengießen verwendet. Die Toilette war ein einfacher Sitz aus Holz, Ziegeln oder Stein, unter dem ein halb mit Sand gefülltes Gefäß stand. Die Armen hatten vermutlich auch eine sanitäre Einrichtung, wobei die nur aus einem Topf mit Sand bestand, der irgendwo in der Zimmerecke stand. Vergeudet wurden die Fäkalien nicht. Zusammen mit denen von Tieren wurden sie auf dem Dach getrocknet und als Brennmaterial weiterverwendet. Dies war eine gute Alternative zu Holz, denn das war sehr rar in Ägypten. Und immerhin landeten die Fäkalien vermutlich nicht auf der Straße oder im Nil – im Gegensatz zu ihrem sonstigen Abfall.

Sauberkeit und Plagegeister

Ihren Abfall entsorgten die Ägypter einfach im Nil. Aber es gab auch schon riesige Abfallgruben, in denen Archäologen etliche, teilweise beschriftete oder bemalte Stein- und Tonscherben fanden.

Die Ägypter legten einen großen Wert auf eine saubere Behausung. Einige medizinische Papyri sprechen von allerlei Schädlings-Bekämpfungsmitteln wie Natronwasser gegen Flöhe. Vor allem die Armen hatten aber trotzdem mit Ungeziefer zu kämpfen. In den Mumien fand man Nissen, in den Zimmerecken Rattenlöcher, die – wahrscheinlich wenig effektiv – einfach mit Lumpen und Steinen verstopft wurden.

Besonders während der Überschwemmungszeit müssen Fliegen und Stechmücken eine Plage gewesen sein. Einwohner, die in der Nähe von Sumpfgebieten wohnten, hängten Moskitonetze auf, die sie aus ihren Fischernetzen angefertigt hatten.

Die Wasserversorgung

Die Wasserversorgung war durch Brunnen gewährleistet, die unterirdisch vom Nilwasser gespeist wurden. Reiche Bewohner hatten ihren eigenen Brunnen, Ärmere mussten zu einer öffentlichen Anlage gehen. Wenn die Stadt weit in der Wüste lag, wie Deir el-Medina, musste das Wasser mit Eseln oder per Hand dorthin gebracht werden. Das kostbare Nass wurde in großen Keramikbehältern untergebracht, die rings um die Hauptsiedlungen lagen und von wo aus das Wasser weiter verteilt wurde.

Der Garten

Der Garten scheint der Stolz eines jeden angesehenen Ägypters gewesen zu sein, denn in ihren Privatgräbern berichteten die Grabherren immer wieder stolz von ihrer Anlage. Ein Beamter namens Ineni, der Anfang der 18. Dynastie lebte, zählt in seinem Grab akribisch alle 540 Bäume auf, die er sich in einem Wüstenareal mit großer Mühe hat anpflanzen lassen. In Achet-Aton entlockten dem kargen Wüstenboden gerade einmal 4,1% der Hausbesitzer eine fruchtbare Oase.

Wunderschöne Blumen, schattenspendende Bäume und ein Wasserbecken zur Bewässerung zierten den Garten eines wohlhabenden Bürgers. Besonders beliebt war der Lotus, der weiß und blau in den Gärten blühte. Der Sonnengott Re soll der Sage nach aus einer Lotosblüte entstanden sein. Teiche mit Schilf und vielen bunten Fischen luden zum Verweilen ein. In schattigen Lauben und weinbewachsenen Pergolen aus Papyrusstängeln wurde so manches Schläfchen gehalten, unter Feigenbäumen und Dattelpalmen gelustwandelt.

Der Garten war aber nicht nur für Mußestunden gedacht. Der Anbau von Nahrungsmitteln sollte die Bewohner des Hauses zusätzlich versorgen können. Selbst die Armen besaßen manchmal kleine Gemüsegärtchen.



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