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Geheimnis der Pyramiden gelüftet? 4500 Jahre bewahrte die Cheops-Pyramide ihr Geheimnis. Jetzt aber hat der Franzose Jean-Pierre Houdin entschlüsselt, wie sie gebaut wurde. Seine Theorie kann er sogar per 3D-Simulation nachweisen: Mit einer verborgenen Rampe sollen die Steine befördert worden sein. Die Cheops-Pyramide ist das letzte heute noch bestehende Weltwunder der Antike. 146,6 Meter hoch. Rund zwei Millionen Steinblöcke wurden verbaut. Die gängigste Theorie war bisher die von einer einzigen äußeren Rampe, die an einer Seite mit der Pyramide selbst stetig anwuchs und letztendlich eine Länge von über einem Kilometer erreicht hätte. Die Theorie scheitert daran, dass es keine archäologischen Hinweise auf so eine Riesen-Rampe gibt. Nach Houdins Theorie sind die ersten 43 Meter der Cheops-Pyramide tatsächlich über eine Außenrampe mit relativ geringer Steigung errichtet worden. Für den weiteren Bau wurde im Inneren der Pyramide eine Rampe angelegt. Houdin: "Die schraubt sich spiralförmig entlang der Seitenflächen wie ein Korkenzieher nach oben und ist noch heute einige Meter unter dem Stein verborgen." Mit einem ausgeklügelten System von Gegengewichten und Aussparungen an den Ecken sowie über Holzschienen wurden dann die 2,5 Tonnen schweren Granitbrocken transportiert, verbaut. Für diesen Weiterbau der Pyramide wurden die Blöcke der äußeren Rampe benutzt, weshalb es auch keine Hinweise mehr auf diese gibt. Auch eine Dichte-Untersuchung der Pyramide, die zu rätselhaften Ergebnissen kam, lässt sich durch die Spiral-Idee erklären. "Houdins Theorie ist revolutionär und in sich schlüssig", sagt der Ägyptologe Rainer Stadelmann, ehemaliger Direktor des Deutschen Archäologischen Instituts in Kairo. Quelle: |