Die Geschichte Ägyptens

Die Erste Zwischenzeit (ca. 2202 - 2014 v.Chr.) und das Mittlere Reich (ca. 2057 - 1795 v. Chr.)


Erste Zwischenzeit (ca. 2202 – 2014 v.Chr.)

9. – 11. Dynastie (ca. 2202-2014 v.Chr.)

Das Land ist in einzelne Fürstentümer zerfallen. Die Herrschaftszentren sind Herakleopolis (9./10. Dynastie) und Theben (11. Dynastie).
Verbesserung der Waffen durch Erfindung der Bronzemetallurgie.
In Mittelägypten und Assuan errichten Fürsten und Generäle prächtige Felsengräber.

Mittlere Reich (ca. 2057 – 1795 v. Chr.)

11. Dynastie ( ca. 2014-1976 v.Chr.)

Der thebanische Herrscher Mentuhotep II. schafft es ca. 2014 v. Chr., Herakleopolis einzunehmen. Ägypten wird wieder ein vereinigtes Königreich.
Der Gott Amun gewinnt immer mehr an Bedeutung.
Uschebtis, kleine Dienerfiguren, sollen von nun an für das Wohl der Verstorbenen im Totenreich sorgen.

12. Dynastie (ca. 1976-1795 v.Chr.)

Um auf Hungersnöte besser vorbereitet zu sein, wird die Oase Faijum erschlossen und für die Landwirtschaft urbar gemacht.
Amenemhet I. gründet die neue Hauptstadt Itji-taui („[Amenemhet] hat die Beiden Länder ergriffen“), die bisher noch nicht identifiziert werden konnte aber wahrscheinlich in der Nähe von Lischt lag.
Kurze Renaissance des Pyramiden-Baus.
Nubien wird unterworfen.
Blütezeit von Kunst und Literatur. Berühmte Werke wie die „Geschichte des Sinuhe“ entstehen. Ein Schulsystem wird entwickelt.
Sesostris III. entmachtet die wieder erstarkten Gaufürsten und richtete ein völlig neues Verwaltungssystem ein.
Thronstreitigkeiten besiegeln das Ende des Mittleren Reiches.