Wie schreibt man seinen Namen in Hieroglyphen? – für Fortgeschrittene

5. Das touristo-ägyptische Alphabet

Der gemeine Museumsbesucher oder Ägyptentourist ist nämlich gar nicht darauf bedacht, hinter all diese verwirrenden Seltsamkeiten zu steigen, die ungewohnten Laute, der Variantenreichtum, die verschiedenen Systeme, und so fort. Vielmehr möchte er einfach seinen Namen schreiben – und lesen, Buchstabe für Buchstabe, wie es das alphabetzentristische Auge des Europäers gewohnt ist.

Mit der Zeit haben sich dafür einige Schreibkonventionen durchgesetzt, ein „Alphabet“, das letztendlich ein Mischmasch aus dem ägyptologischen Alphabet (samt falscher Hilfsaussprache) und dem griechisch-römischen „Alphabet“ ist. Jedem Buchstabe steht dann ein eindeutiges Zeichen gegenüber und für einige wenige Fälle, wie das CH, sogar Sonderzeichen, je nach Aussprache des Namens, den man schreiben will. Das sieht dann ungefähr so aus (zahlreiche Varianten kursieren):

A
B
C (wie Carina)
C (wie Celine)
CH (wie Charlotte)
CH (wie Charles)
D
E
F
G
H
I
J (wie Jan)
J (wie Jaqueline)
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
SCH
T
U
V, W
X
Y
Z

Nun können wir unseren Alexander also nochmal schreiben:

Alexander Buchstabe für Buchstabe übertragen: alexander4