„Pharaos Rache“ – Durchfall & Co in Ägypten vermeiden

Essen (Gemüse, Salat und Obst)

Durchfall & Co vorbeugen
Um Durchfall & Co vorzubeugen, gibt es einen einfachen Spruch, den ihr euch merken solltet:
koch es, siede es, schäl es oder lass es!

Gemüse, Salat und Obst

Die Larven des Bilharziose-Erregers können nicht nur über das Wasser, sondern auch durch das Essen von Blattgemüse in den Körper gelangen. Wer dennoch nicht auf Salat verzichten möchte, sollte den Salat mindestens 15 Minuten in Essig schwimmen lassen. Zudem gibt es eine Reihe von „Geheimmitteln“

Limette tötet Keime ab

Einige träufeln sich Limette über ihren Salat, die alle Bakterien und Keime abtöten soll (ob sie allerdings auch gegen die Bilharziose-Erreger hilft, weiß wohl niemand so genau. Die Bilharziose kommt aber bei Touristen nicht so häufig vor). Ich kenne ein paar Leute, die auf ihrer Reise nach Ägypten immer Salat essen, aber vorsichtshalber Limettensaft darüber träufeln.
Auch bei Magengrummeln kann Limette wahre Wunder wirken, hier am besten in Schwarzen Tee geträufelt. Größere Hotels haben Limetten immer vorrätig. Generell solltet ihr rohes Obst und Gemüse, auf denen sich Krankheitskeime von der Düngung oder dem Abspülen tummeln können, meiden. Bananen und geschältes Obst ist ok.

Restaurant Mena House

Essen und Trinken im stilvollen Ambiente
Mena House Oberoi

Essen gehen

In großen Restaurants mit viel Betrieb ist die Wahrscheinlichkeit um einiges höher, einwandfreies Essen zu bekommen, als in irgendwelchen schäbigen „Imbissbuden“. Bei Fisch und Meeresfrüchten solltet ihr dennoch vorsichtig sein. Auch Eis ist so eine Sache. Es kann zwar bei dem heißen Wetter sehr erfrischend sein, doch hat Ägypten immer wieder mit Stromausfällen zu kämpfen. Die Kühlkette könnte also unterbrochen worden sein. Und vorsicht bei empfindlichen Mägen: das ägyptische Essen kann sehr fettig sein.

Ansonsten gilt alles, was ihr oben schon gelesen habt, um eine Durchfallerkrankung oder Hepatitis A (gegen das ihr euch sowieso impfen lassen solltet,, siehe „Impfungen für Ägypten„) zu vermeiden)