Das Zweibrüdermärchen

Die geheimnisvolle Haarsträhne

Kapitel 17

Nachdem einige Tage vergangen waren nach diesem, da baute er für sich eine Burg mit seiner (eigenen) Hand im Zederntal und er füllte sie mit allen schönen Dingen, mit dem Wunsch, für sich einen Hausstand zu gründen.

Herauskommen aus der Burg war das was er machte und er begegnete der Götterneunheit, während sie dabei war umherzugehen, um Angelegenheiten für ihr Reich zu erledigen.

Da sprach die Götterneunheit miteinander, indem sie zu ihm sagten: „He Bata, Stier der Götterneunheit. Bist du alleine hier? Hast du deine Stadt verlassen vor der Frau des Anubis, deines älteren Bruders? Siehe, er tötete seine Frau und du bist ein Fürsprecher für ihn, trotz allem Bösen gegen dich.“ Ihre Herzen litten außerordentlich sehr wegen ihm. Re-Harachte sagte zu Chnum: „Ach, mögest du eine Frau für Bata formen, damit er nicht alleine bleibt. Daraufhin machte Chnum für ihn eine Gefährtin.

Sie hatte einen schöneren Körper als jede Frau im ganzen Land, denn jeder Gott war in ihr.

Kapitel 18

Dann kamen die sieben Hathoren, um sie zu sehen und sie sagten aus einem Mund: „Durch ein Messer wird sie sterben.“

Da begehrte er sie sehr und sie wohnte in seinem Haus. Er verbrachte den Tag, indem er das Wild des Fremdlandes jagte, um es herbeizubringen und es vor ihr zu legen.

Er sagte zu ihr: „Gehe nicht hinaus, so dass das Meer dich nicht ergreift! Ich werde (es) nicht wissen, um dich vor ihm zu retten. Denn ich bin eine Frau wie du von deiner Art (weil er kein Glied mehr hat) und mein Herz liegt auf der Spitze einer Zedernblüte. Aber wenn ein anderer es findet, werde ich mit ihm kämpfen.

Da öffnete er ihr sein Herz ganz und gar.

Kapitel 19

Nachdem einige Tage nach diesem vergangen waren, ging Bata los, um zu jagen nach seiner täglichen Gewohnheit.

Herauskommen, um spazieren zu gehen, war das, was die junge Frau machte unter der Zeder, die nebem ihrem Haus war.

Da sah sie das Meer und (es) floss ihr hinterher. Sie erhob sich, um vor ihm wegzurennen und sie trat in ihr Haus ein.

Daraufhin rief das Meer zu der Zeder mit den Worten: „Ergreife sie mir!“ Und die Zeder brachte eine Strähne von ihrem Haar. Daraufhin brachte das Meer sie (die Strähne) nach Ägypten und es legte sie an dem Ort der Wäscher des Pharaos, er lebe, sei heil und gesund.

Kapitel 20

Daraufhin entstand der Duft von der Haarsträhne in der Kleidung des Pharaos, er lebe sei heil und gesund und man stritt mit den Wäschern des Pharaos, er lebe sei heil und gesund, mit den Worten: „Der Duft von Salböl ist in den Kleidern des Pharaos, er lebe sei heil und gesund.“

Man begann täglich mit ihnen zu streiten, ohne dass sie wussten was sie machen können. Und der Leiter der Wäscher des Pharaos, er lebe sei heil und gesund, ging zum Ufer und sein Herz war außerordentlich verdrießlich wegen dem täglichen Streit mit ihm.

Da hielt er für sich inne und er stand auf dem Hügel gegenüber der Haarsträhne, die im Wasser war. Er veranlasste, dass man hinabsteige und man holte sie für ihn. Man fand den Duft überaus süß und er nahm sie mit für den Pharao, er lebe, sie heil und gesund. Da brachte man dem Pharao, er lebe sei heil und gesund, die Schreiber und Gelehrten.

Kapitel 21

Da sagten sie zu dem Pharao, er lebe, sei heil und gesund: Was diese Haarsträhne betrifft, sie gehört einer Tochter von Re-Harachte und der Same eines jeden Gottes ist in ihr und es ist dein Geschenk aus einem anderen Land.

Lass Boten in jedes Land gehen, um sie zu suchen und was den Boten betrifft, der zum Zederntal kommt: Lass einige Leute mit ihm gehen, um sie zu holen.

Daraufhin sagte man seiner Majestät, sie lebe, sei heil und gesund: „Außerordentlich gut ist das was ihr gesagt habt.“ Und man ließ sie loseilen.

Nachdem einige Tage nach diesem vergangen waren, kehrten die Leute, die ins Fremdland ausgezogen waren, zurück, um seiner Majestät, sie lebe sei heil und gesund, Bericht zu erstatten.

Aber die, die ins Zederntal ausgezogen waren, kehrten nicht zurück weil Bata sie getötet hatte, wobei er einen von ihnen übrig ließ, um seiner Majestät, sie lebe, sei heil und gesund, Bericht erstatten zu können.