Ägyptische Religion

Die ägyptische Religion – Eine Zusammenfassung

  • Das Göttliche wohnte für die Ägypter überall, in allem was sie sehen, fühlen und riechen konnten. Nur nicht im Menschen selbst, dies ging erst nach seinem Tod.
  • Die Benennung und Darstellung von Göttern half den Ägyptern, das Göttliche in Worte zu fassen und bildlich darzustellen.
  • Je nach Begebenheit, Vorliebe und Kultort bekam das Göttliche die dazu passende Gestalt und einen Namen (einige Götter treten in bestimmten Zusammenhängen häufiger auf als andere, z.B. war der Auslöser von Krankheiten meistens die löwenköpfige Sachmet. Manchmal sind Rollen klar vordefiniert, wie bei der Einbalsamierung, wo wir nur den schakalsköpfigen Anubis sehen (Schakale trieben sich oft in der westlichen Wüste in der Nähe der Gräber rum, daher kamen die Ägypter auf die Idee, den Gott der Einbalsamierer schakalköpfig oder als Schakal darzustellen)

  • Manchmal erkennt der Betrachter den dargestellten Gott an seinen Attributen, wie bei Selket, die einen Skorpion auf den Kopf trägt. Oft kann man aber die Götter nur anhand ihrer Namen unterscheiden, die sich in den Hieroglyphentexten befinden.
  • Eine Gottheit konnte sehr viele Eigenschaften besitzen, denn die Ägypter legten traditionelle und ortsabhängige Charakterzüge nie ab, vermischten sie lieber mit neuen Funktionen und Eigenschaften von Göttern, mit denen sie Verbindungen eingingen.
  • Götter waren in den meisten Fällen weder gut noch böse sondern besaßen beiderlei Charakterzüge.
    Gottheiten konnten sich miteinander verbinden aber auch wieder lösen.